Lay-Quote zu Back-Quote Wie errechnet sich die Verzinsung bei einer Lay-Quote?

Hat Sie nicht auch schon einmal das ungute Gefühl beschlichen, nicht zu wissen wie Sie eine Lay-Quote hinsichtlich der Verzinsung ihres Einsatzes im Gewinnfall einzuschätzen haben bzw. wie diese Verzinsung zu errechnen ist?

Bei einer Back-Quote ist das selbst für den unerfahrenen Wetter kein Problem. Er weiß, wie er eine Back-Quote von beispielsweise 1,8 hinsichtlich der Verzinsung einzuschätzen hat; ein Blick auf die Quote genügt und je nachdem auf welches Ereignis er sein Geld platzieren will, wird er diese dann akzeptieren oder eben auch nicht. Die erzielbare Verzinsung des Wetteinsatzes bei einer Back-Quote ist ja auch ganz offensichtlich. Bei der Quote von 1,8 erzielt man eine Verzinsung von 80 %, bei einer Quote von 2,8 gibt es eine Verzinsung von 180 % und bei einer Quote von 3,8 gibt es 280 % Verzinsung jeweils auf das eingesetzte Kapital.

Bei der Ermittlung der Verzinsung einer Lay-Quote tun sich jedoch viele schwer. Aber auch diese Errechnung ist wie so oft im Leben ganz einfach, wenn man das nötige Know-how hat; dafür gibt es nämlich eine Formel:

100 / (((100 / Lay-Quote) * -1) +100) = umgerechnete Back-Quote.

Dazu ein Beispiel: Gehen wir einmal von einer Lay-Quote von 17,0 aus und berechnen die einzelnen Werte der linken Gleichungsseite von innen nach aussen:

(100 / Lay-Quote) = 5,8824
((100 / Lay-Quote) * -1) = -5,8824
(((100 / Lay-Quote) * -1) +100) = 94,1176
100 / (((100 / Lay-Quote) * -1) +100) = 1,0625.

Ergebnis: Die auf Basis einer Lay-Quote von 17,0 errechnete Back-Quote lautet 1,0625 und das wiederum bedeutet, dass wir mit einer Lay-Wette und einer Quote von 17,0 im Gewinnfall eine Verzinsung von 6,25 % erzielen.